Schreibtipps

Googelt nach dem Wort „Schreibtipps“ und ihr werdet von der Flut von Informationen erschlagen. Vieles hilft, vieles aber auch nicht. Man muss für sich selber das raussuchen, was man am besten anwenden kann.

Hier sind meine persönlichen Tipps:

  1. Zu aller erst: lesen, lesen und nochmals lesen. Wie will man schreiben, wenn man die Materie nicht kennt?

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  2. Kauft euch Schreibratgeber. Hier findet man allerhand wertvolle Tipps. Wie müssen die ersten 4 Seiten eines Buches aufgebaut sein, damit der Leser gefesselt wird? Was ist mit dem Cover? Wie verleihe ich Charakteren eine richtige Stimme? Auch hier gilt: viele Köche verderben den Brei oder kochen immer nach gleichem Rezept. Sucht euch 2-3 Gute raus, von denen ihr überzeugt seid und arbeitet sie durch.
  3. Inspirationsquellen suchen. Sie können überall sein! Ich zB sehe mir oft Filme und Serien an. Das hilft, um sich Settings zu suchen oder sich von Charakteren inspirieren zu lassen.
  4. Auch der Alltag bietet mehr Inspiration, als man meinen mag. Habt daher immer einen Notizblock in der Tasche. Das Handy tut es auch. Hauptsache, ihr könnt etwas dokumentieren.
  5. Was man in der ersten Schreibphase aufs Papier bringt ist oft für die Mülltonne. Ihr werdet den Text noch ganz oft überarbeiten müssen. Haltet euch also nicht zu lange an sowas auf, sonst kommt ihr nicht voran. Die Wahrheit ist: ein fertiger Roman ist erst die halbe Arbeit. Die eigentlichen Überarbeitungen (und das sind mindestens 2!) werden viel mehr Zeit in Anspruch nehmen.
  6. Das Manuskript jemanden vorlesen, auch wenn es noch in der Anfangsphase ist (der Tipp ist vielleicht ein wenig Geschmackssache, da viele es erst fertig haben wollen). Mir hilft es aber unglaublich um (Rechtschreib-)Fehler zu erkennen und schon zu „hören“ das gewisse Szenen unsauber sind. Und wenn nicht mir, dann meinem Zuhörer.
  7. Man kommt nicht weiter? Dann kann man sich Ratschläge im Bekanntenkreis bzw. Freundeskreis geben lassen. Wendet euch am besten an jemanden, den die Materie auch interessiert und der euch nicht nur einen „freundschaftlichen Dienst“ erweisen will. Alternativ gibt es das Internet bzw. Autorenforen, wobei man da drauf achten sollte, wie viel man Preis gibt. Es ist n großer Unterschied, ob man im Plot generell nicht weiter kommt (und deswegen seinen halben Romaninhalt offenbart), oder es zB nur die besondere Fähigkeiten des Gegners im Kampf sein sollen, weil man ein wenig mehr Pepp in die Szene bringen will.
  8. Das Manuskript liegt fertig in der Hand? Glückwunsch! Sucht euch 3-4 Betaleser zusammen, die es lesen möchten und gibt ihnen verschiedene Aufgaben; zB konkret auf Rechtschreibfehler zu achten. Oder ob die Story flüssig ist. Belasst es bei diesen max. 4 Lesern. Wie immer: zu viele Köche verderben den Brei.
  9. Rechnet mit negativer Kritik. Es gibt immer Leute, die das Genre, in dem ihr schreibt, nicht mögen. Aber es gibt auch Menschen, die einfach nur böswillig und unfair sind. Lasst euch davon nicht ärgern. Nehmt es zur Kenntnis und das war’s. Das beste Beispiel bei mir war bzw. ist eine Ein-Sterne-Bewertung auf Amazon, weil die Kurzgeschichte eine Kurzgeschichte ist 🙂
  10. Seid von dem, was ihr tut bzw. schreibt, überzeugt. Man wird zwar mit seinem Werk seltenst vollkommen zufrieden sein, aber man sollte selber zumindest davon überzeugt sein, wenn man sich damit an die Internetöffentlichkeit wendet. Denn: wenn man selbst nicht überzeugt ist, wird es der Leser am aller wenigsten sein.
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